Autor-Archiv für Dorothea Besch

Über Dorothea Besch

Im Landeskirchlichen Archiv zuständig für Bestandserschließung..

Kontakt: dorothea.besch@elk-wue.de

Unterlagen aus der württembergischen Frauenarbeit übergeben

Erika Stöffler. Foto: EABW Im Juli übergab Erika Stöffler, mittlerweile 98-jährig, dem Evangelischen Archiv Baden und Württemberg (EABW)  Unterlagen aus ihrer Zeit als Vorstandsvorsitzende der Evangelischen Frauenarbeit. Die Evangelische Frauenarbeit fusionierte 2005 mit dem Evangelischen Frauenwerk zu den „Evangelischen Frauen in Württemberg“ (EFW). Während ihrer Vorstandszeit von 1976 bis 1992 ... Mehr

Evangelischer Landesverband für Kinderpflege. Pädagogischer Fachkräftemangel – ein neues Phänomen?

Die jetzt erschlossenen Unterlagen des „Evangelischen Landesverbandes für Kinderpflege“ zeigen, dass der Mangel an pädagogischen Fachkräften kein aktuelles Phänomen ist, sondern bereits vor 80 Jahren auftrat. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges verlangte die alliierte Militärregierung die Auflösung der von der Nationalsozialistischen Volkswohlfahrt (NSV) betriebenen Kindergärten und trug damit zu ... Mehr

Veranstaltung zur ForuM-Studie im Landeskirchlichen Archiv

Die Fachstelle zum Umgang mit sexualisierter Gewalt der Landeskirche und die Fachstelle für den Umgang mit (sexualisierter) Gewalt und Machtmissbrauch in der Diakonie Württemberg veranstalteten am 27.09.2024 im Landeskirchlichen Archiv einen Fachtag zum Thema „Nach der ForuM-Studie – Rückblick und Konsequenzen für kirchliches Handeln“. Im ersten Referat stellte Dr. Andreas ... Mehr

100 Jahre Frauenarbeit der Evangelischen Landeskirche in Württemberg

Vor 100 Jahren wurde der „Bund evangelischer Frauenvereine Württemberg“ gegründet, in einer Zeit, die von den Folgen des 1. Weltkriegs geprägt war. Arbeitslosigkeit, Hyperinflation und unruhige politische Verhältnisse bestimmten das Leben. Was veranlasste evangelische Frauen in Württemberg, sich in diesem Jahr zusammen zu schließen? Das Engagement der bereits vorhandenen evangelischen ... Mehr

Studientag der Empirischen Kulturwissenschaft im Landeskirchlichen Archiv

Eine Studierendengruppe des Ludwig-Uhland-Instituts der Universität Tübingen forschte am Freitag, den 13.01.2023 im Landeskirchlichen Archiv zur Thematik „Verschickungskinder“. Das Ziel war, Studierende für die Forschungsarbeit mit Originalquellen aus Kindererholungsheimen zu begeistern. Der Studientag begann mit einer Einführung in die Recherchemöglichkeiten der Archivbestände, daran anschließend wurde ein Film von 1969/70 aus ... Mehr

Abschluss Bestand L 9 Evangelische Jugendheime Heidenheim

Der Bestand L 9 Evangelische Jugendheime Heidenheim bereichert nun das Landeskirchliche Archiv mit insgesamt 48 Regalmetern, die sich in 9 m Sachakten und 39 m Klientenakten gliedern. Der Bestand eignet sich für Forschungen zur Fürsorgeerziehung von den 1960er Jahre bis in die 1990er Jahre. Hinter jeder Einzelfallakte steht das Schicksal ... Mehr

70 Jahre Staatsbürgerliche Bildungsarbeit der Frauenarbeit der Evangelischen Landeskirche in Württemberg

Das Feld der Politik sollten auch Frauen bestellen und aktiv mitgestalten können. Dieser Meinung war die Vorstandsfrau der Evangelischen Frauenarbeit in Württemberg, Maria Raiser, Landtagsabgeordnete der CDU und Vorsitzende des CDU-Frauenausschusses Nordwürttemberg. Die Evangelische Frauenarbeit in Württemberg – heute ist sie als Evangelische Frauen in Württemberg bekannt – wollten sechs ... Mehr

60 Jahre Mauerbau

Bau der Berliner Mauer 1961, Hintergrund Brandenburger Tor. Landeskirchliches Archiv Stuttgart, Bildersammlung, Nr. 8958. Im Jahr 2021 können sich viele Menschen gar nicht mehr vorstellen, wie es sich konkret auswirkte, als vor 60 Jahren, am 13. August 1961, eine Mauer gebaut wurde, die Deutschland in Ost und West teilte. Diese ... Mehr

Feldpostbriefe des Karlshöher Diakons und Krankenpflegers Hans Röhm

Eine Lesung aus Feldpostbriefen (1940-1944) aus dem Bestand Landeskirchliches Archiv Stuttgart, L2 (Diakonenanstalt Karlshöhe), Nr. 6703 (Brüderakte Hans Röhm)im Landeskirchlichen Archiv Stuttgart von Dorothea Besch und Sabine Tomas. Die Lesung wurde für den Tag der Archive des Jahres 2020 zusammengestellt. Hans Röhm (1921-1944) Kurzbiografie und Einführung Hans Röhm wurde am ... Mehr

Teil 15 der Serie zur Nachkriegszeit : Fremdenfeindlichkeit abbauen – Eine Ausstellung im Jahr 1948

Als infolge des Zweiten Weltkriegs unzählige Flüchtlinge und Vertriebene aus dem Osten nach Deutschland strömten, wurden sie von der Bevölkerung keineswegs mit offenen Armen empfangen. Sie wurden als „Rucksackdeutsche“ beschimpft und mit Argwohn betrachtet. Kleidung, Bräuche, Kochgewohnheiten, Dialekte, Konfessionen – alles erschien fremd. Woher kamen die Menschen, die eine neue ... Mehr

Teil 11 der Serie zur Nachkriegszeit : Neue Formen der Jugendsozialarbeit – die Aufbaugilden des Evangelischen Hilfswerks

Die Not nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges war auch unter den Heranwachsenden und Jugendlichen besonders groß. Ohne jegliche Perspektiven drohten heimat- und elternlose Jugendliche, die in Bunkern und Luftschutzräumen der zerstörten Städte lebten oder ziellos über die Landstraßen zogen, in die Kriminalität abzurutschen. Um dies zu verhindern, engagierte sich ... Mehr

Teil 10 der Serie zur Nachkriegszeit : „Verschickungskinder“ – im Erholungsheim Bergfreude in Scheidegg im Allgäu

Außenansicht Erholungsheim Bergfreude in Scheidegg. LKAS, Bildersammlung, P 8500 Schlafraum, LKAS, Bildersammlung, P 8517 Nach dem Zweiten Weltkrieg etablierte das Evangelische Hilfswerk in Württemberg (die spätere Diakonie) verschiedene Erholungsheime für Kinder, um geschwächten und von Krankheit bedrohten Kindern einen Erholungsaufenthalt zu ermöglichen. Kinder, die als Spätfolgen des Krieges beispielsweise unter ... Mehr

Teil 3 der Serie zur Nachkriegszeit: Vermisst? Der Suchdienst nach dem Zweiten Weltkrieg

Mütter verloren ihre Kinder, Kinder ihre Mütter, Geschwister, Tanten, Großeltern. Auf dem Treck nach Westen wurden viele Familien auseinandergerissen. Am Ende des Zweiten Weltkrieges waren Millionen von Menschen in Deutschland zwangsweise auf den Landstraßen und in Städten unterwegs. Es waren vor allem Menschen aus ehemaligen deutschen Ostgebieten, die Haus und ... Mehr

Diakonieplakate

In unserem Archiv werden nicht nur Akten, sondern auch Plakate aufbewahrt. Im umfangreichen Bestand des Diakonischen Werks Württemberg, das dieses Jahr sein 50-jähriges Jubiläum feiert, befinden sich 182 Plakate, deren Verzeichnung nun abgeschlossen ist. Die Plakate erzählen in bildhafter Gestaltung von den Arbeits- und Aufgabengebieten der Inneren Mission und des ... Mehr

Blogbeitrag zur Geschichte des Diakonischen Werks Württemberg

Einen Überblick über die Geschichte des Diakonischen Werks Württemberg befindet sich nun auf Württembergische Kirchengeschichte Online. Das Diakonische Werk Württemberg besteht unter diesem Namen seit 1970 und ist aus den beiden Säulen „Landesverband der Inneren Mission in Württemberg“ und „Hilfswerk der Evangelischen Kirche in Württemberg“ hervorgegangen. Der Landesverband der Inneren ... Mehr

Forschungsprojekt zur Aufarbeitung von Missbrauchsfällen in der Paulinenpflege Winnenden

Die Paulinenpflege Winnenden, bekannt durch ihre Heime für Kinder und Jugendliche sowie den Heimen für hör- oder sprachbehinderte Schüler und Auszubildende, möchte mögliche Missbrauchsfälle in der Zeit von 1949- bis 1978 in ihrer Einrichtung aufarbeiten. Dazu hat die Paulinenpflege das Institut für Geschichte der Medizin der Robert Bosch Stiftung Stuttgart ... Mehr

EFW – Evangelische Frauen in Württemberg feiern 100 jähriges Jubiläum

Grund zum Feiern haben die Evangelischen Frauen in Württemberg, denn 1919 wurde die „Frauenabteilung“ des Evangelischen Volksbundes gegründet. Anfangs war die Frauenabteilung dafür vorgesehen, die Gottesdiensträume zu schmücken und sich karitativ in den Kirchengemeinden zu betätigen. Schnell realisierten jedoch die Mitgliedsfrauen, dass die karitative Arbeit auch politisches Engagement braucht und ... Mehr

Nachlass von Lenore Volz im Landeskirchlichen Archiv Stuttgart

Die württembergische Theologin Lenore Volz wurde am 16.03.1913 in Stuttgart geboren, studierte von 1933-1938 Theologie in Tübingen und Greifswald und war ab 1940 zuerst als „Pfarrgehilfin“, nach der zweiten theologischen Dienstprüfung 1943 als „Pfarrvikarin“ in Bad Cannstatt tätig. Dort wurde sie 1970 als Krankenhauspfarrerin investiert und blieb bis 1978 im ... Mehr