200 Jahre Korntal. Eröffnung eines neuen Museums

25. Februar 2019 | | ,

In diesem Jahr feiert der Ort Korntal, der sich an Stuttgarts nordwestlicher Peripherie befindet, sein 200jähriges Jubliäum. Diese späte Ortsgründung wurde den württembergischen Pietisten im Jahr 1819 vom württembergischen König gewährt. In den Jahren davor waren zahlreiche pietistische Gruppen aus Württemberg ausgewandert, um ihren Glauben leben zu können, zum Beispiel nach Südrussland. Zunächst 68 Familien der Brüdergemeinde ließen sich in dem Ort nieder. Erst ab 1871 durften auch Nichtmitglieder in dem pietistischen Gemeinwesen leben. Die Brüdergemeinde hat anlässlich des Jubliäumsjahr ein Museum eröffnet, um die Geschichte Korntals museal dazustellen. Weitere Jubliäumsaktivitäten werden über das Jahr hinweg folgen. Näheres zu Öffnungszeiten und Inhalten des neuen Museum Zeit.Raum entnehmen Sie dem Internetauftritt des Museums und dem ausführlichen Beitrag der Ludwigsburger Kreiszeitung.

 

 

Mecklenburger und Württemberger im Heiligen Land

20. Februar 2019 | | ,

Die Bedeutung der Württemberger für den Kulturellen Wandel Palästinas in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts und dem beginnenden 20. Jahrhundert ist durch wissenschaftliche und populäre Veröffentlichungen, sowie durch Ausstellungen und Tagungen schon oft thematisiert worden. Hier ist zum Beispiel an die Tempelgesellschaft oder an das Syrische Waisenhaus zu denken, beides württembergisch dominierte Unternehmungen. Unser Mitarbeiter Dr. Jakob Eisler hat anhand von Quellen des Landeskirchlichen Archivs allerdings auch auf die Bedeutung einiger Mecklenburger für die damals dynamische Entwicklung Palästinas hingewiesen, etwa auf den Mecklenburger Andreas Struve, der am Gestade der Haifaer Bucht eine Seifenfabrik begründete, die etwa die nach Europa und in die Vereinigten Staaten exportierte Carmel-Seife aus Olivenöl produzierte. Der württembergische Beitrag wird aber in der Ausstellung auch gewürdigt. Vielleicht finden ja einige urlaubende Württemberger den Weg in die von unserem Haus konzipierte Ausstellung „Mecklenburger im Heiligen Land“, denn sie wird in Röbel direkt am Müritzer See gezeigt, einem beliebten Urlaubsgebiet, das auch von württembergischen Gästen gerne besucht wird. Die Ausstellungslokalität Engelscher Hof bietet sogar Übernachtungsmöglichkeiten an, und die Ausstellung wird bis zum Sommer, genauer bis zum 28. Juli gezeigt.

Ein Talar für Dr. Helmut Thielicke – Ein Zufallsfund in den Akten des Oberkirchenrats aus der Zeit des Zweiten Weltkrieges

20. Februar 2019 | |

Helmut Thielicke (1908-1986) war einer der großen deutschen evangelischen Theologen seiner Zeit. Vom NS-Regime von seiner Professur für Systematische Theologie in Heidelberg abgesetzt, übernahm er ab 1940 als Beauftragter für kirchliche und theologische Fragen des Evangelischen Oberkirchenrats in Stuttgart bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges Vertretungsdienste in mehreren Pfarreien der Evangelischen Landeskirche in Württemberg. Zahlreiche, im Landeskirchlichen Archiv Stuttgart im Manuskript überlieferte Vorträge und Predigten dokumentieren seine Tätigkeit in Württemberg. Mehr

Untersuchung zum Frauenwahlrecht in der Kirche

14. Februar 2019 | |

Eine neue Publikation des Studienzentrums der EKD für Genderfragen beschäftigt sich mit der Einführung des Frauenwahlrechts in den evangelischen Landeskirchen ab 1919.

Auch das Landeskirchliche Archiv Stuttgart war beteiligt und stellte die historischen Quellen und

Informationen aus Württemberg bereit.

Das Heft ist als 2. Ergänzungsband zum Gleichstellungsatlas erschienen und steht zum Download bereit unter https://www.genderekd.de/publikationen.html. Gedruckte Exemplare können im Studienzentrum für Genderfragen unter info@sfg.ekd.de bestellt werden. Rückfragen bitte an Antje Buche, Studienzentrum der EKD für Genderfragen, Tel. 0511/554741-39.